“Ankündigungspolitik im Jahre 2020“

von | Mai 6, 2020 | GastroNews

Es scheint, als würde die Ankündigungspolitik das einzige Ziel haben, Zeit zu gewinnen. Zeit, in der hunderttausende Unternehmen an den Folgen der Corona Maßnahmen, die die Politik gesetzt hat, zu Grunde gehen und somit nicht mehr gefördert werden müssen.

Eine Politik, die von Mathematikern und Medizinern beraten und beeinflusst wird- nicht jedoch von Unternehmern. Es ist höchste Zeit, endlich die wirtschaftlichen Folgen ernst zu nehmen und nicht nur die Gesundheit der Österreicher sicherzustellen, sondern auch die Existenz jener, die die Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für Mitarbeitern tragen.

Wir leben in der 2. Republik, in der Gesetze, die für Krisenzeiten beschlossen wurden, in Krisenzeiten aufgehoben werden.

Im Jahre 1950 ist das sogennante Epidemiegesetz in Kraft getreten, 2020 außer Kraft. Es gab also, bis zum tatsächlichen Eintritt einer Epidemie, ein Gesetz, das die Sicherstellung der Entschädigungsansprüche für die EPUs und KMUs garantierte.

Die Regierung hat dieses Gesetz über Nacht außer Kraft treten lassen, mit dem Versprechen, selbst ein Hilfspaket zu schnüren, das milliardenschwer sei und die nötige Ausschüttung finanzieller Mittel und Kurzarbeit vorsieht- welche in der Gastronomie, wie wir wissen, nicht möglich ist.

Wir leben in einer Zeit, in der Politiker das Land regieren, die keine Ahnung von der Privatwirtschaft, geschweige denn von Begriffen wie Liquidität und Eigenkapitalquote haben.

In einer Zeit, in der Gesetze tagtäglich geändert und neu beschlossen werden. Es ist unmöglich, den Überblick zu bewahren und doch werden die Strafen immer härter.

In einer Zeit, in der uns jegliche Geschäftsgrundlage entrissen wird, werden weitere geschäftsschädigende Gesetze erlassen.

Glücklicherweise hat sich die Regierung damit beschäftigt, auch ein paar klare Gesetze für die Gastronomen zu schaffen. So ist es zum Beispiel verboten, bei der Essenszustellung Getränke mitzuliefern. Wir alle sind uns dessen bewusst, wie wichtig der Umsatz, der durch den Konsum von Getränken zustande kommt, im Lokal ist.

Wir leben in einer Zeit, in der bürokratisch Förderungen vergeben werden, deren Höhe aufgrund von völlig absurden Berechnungsmethoden festgelegt wird.

Die Wirtschaftskammer Österreich wurde mit der Auszahlung beauftragt- jene WKU mit milliardenschwerem Rückgrat, das vor allem von uns Unternehmern angehäuft wurde. Das bedeutet auch, dass eine ,private’ Institution all unsere Daten bekommen muss- warum wurde nicht das Finanzamt, das ohnehin Einsicht in all unsere Daten hat, hier unbürokratisch beauftragt?

Die Berechnungslogik des zweiten Härtefallfonds geht von einem fiktiven Nettogehalt der Kleinunternehmer aus, das auf Basis der Vorjahre berechnet wird.

Gewinnmindernde Ausgaben, die getätigt wurden, um zur Erhaltung und Erweiterung des Betriebes beitrugen, wie zum Beispiel Anlagevermögen in Form von Maschinen und Immobilien, fließt ebenfalls in die Berechnung ein und mindert dieses sogenannte Nettogehalt der Unternehmer. Dadurch kann es trotz hoher Umsatzzahlen zu einer nur sehr geringen oder gar keiner staatlichen Unterstützung kommen.

Wir leben nicht nur in einer Zeit, in der der Staat den Unternehmern nicht wie angekündigt durch die Krise hilft, sondern auch in einer Zeit, in der der Staat den Unternehmen keine neue Geschäftsgrundlage für die Zeit nach der Krise bietet. 

Die Politik ist weder bemüht, den Menschen die Angst zu nehmen, noch wirklich sinnvolle Maßnahmen zu treffen, die den Weg zurück in die Normalität ebnen sollen. 

Manche von uns haben jahrelang Herzblut und Schweiß in das eigene Restaurant gesteckt, andere haben ihren Traum von der ersten eigenen Bar gerade erst verwirklicht und ein paar von uns wollten schon immer den Club besitzen, in dem bis zum 16. März bis in die Morgenstunden gefeiert und getanzt wurde. Es liegt an uns, für unsere Existenz zu kämpfen, die viel mehr ist, als ein Lokal. Ein Teil von uns, der unsere Familien und die unserer Mitarbeiter ernährt.

Es ist an der Zeit, die Digitalisierung einmal mehr für uns zu nutzen. Wir kennen das Ausmaß der Krise vermutlich lange noch nicht, doch wir wissen eines- nie war es wichtiger, unsere Kunden an uns zu binden und ihnen zu zeigen, wie wichtig sie uns sind.

Wir haben die Möglichkeit, die Digitalisierung auf den Punkt gebracht für unser Marketing zu nutzen.
Das Tool das wir entwickelt haben, soll uns dabei helfen, die Schäden der ersten Corona Krise zu minimieren und jenen, der vielleicht folgenden zweiten Krise, einen Schritt voraus zu sein.
Guest Connect ist das erste Tool seiner Art, das so vielseitig ist, wie Ihr Unternehmen selbst.

Wir haben die Möglichkeit, die Gäste einen Teil unseres Betriebes werden zu lassen.
Unser unglaubliches Marketing Tool bietet uns zum Beispiel sogar die Möglichkeit, unsere Speisekarte durch Umfragen an die Wünsche der Gäste anzupassen.

Wir haben die Möglichkeit, die emotionale Bindung zu unseren Gästen auf eine einzigartige Art und Weise zu erschaffen und zu erhalten.
Geburtstagsglückwünsche und Einladungen sind unkomplizierter und doch persönlicher denn je.

Es liegt an uns – und wir lassen Sie bestimmt nicht im Stich.

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